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2006

Wichtigste Kontaktpersonen:

  • Stv. Schulleiter Herr Bichler
  • Leitung: Fr. Hohlfelder
  • Klassenlehrerin: Fr. Gitte Vogler, Fachlehrerin Fr. Schill
  • In Kooperation: mit Kath. Jugendstelle Miesbach sowie Leiterrunde der kath. Jugend Kreuth mit ihre Leiterin Michaela Siebert 

 

Teilnehmer:

  • Jungarbeiterinnnen-Klasse der Berufsschule

Beginn:

  • ab Ende März bis Juli 2007 

 

Umfang der Tätigkeit:

  • einmal die Woche den ganzen Vormittag 

 

Inhalte:

  • Konzentrationsübungen und Motivationstraining. Die Anzahl der Teilnehmerin wechselte ständig. Umso schwerer war es, auf einem Konsens zu kommen, aber die Lehrkräfte sind wahre „Profis“.
  • Beschluss der Klasse, zwei gemeinsam erarbeitete Projekte  bis zum Schuljahresende fertig zu stellen (Beide Projekte sind auf der Homepage der Berufsschule unter „Projekte“ vorgestellt mit zahlreichen Bildern):
  • Projekt 1: Ein asiatisches Themenessen „Yang Chu“ („die Energie der Frau“) planen, einkaufen, zubereiten, fachgerecht präsentieren, Themengerecht dekorieren, servieren und eine kleine Unterhaltungseinlage planen und vorführen. Einladungen an die Schulleitung und Kollegium wurden verteilt und angenommen.
  • Ferner haben sich die Schülerinnen über die Theorie, die hinter asiatischem Essen (Prinzipien von Yin und Yang) steht, beschäftigt. Wichtig bei dieser Aktion war der Bezug zu ihrer jetzigen Mangel an Ausbildungsplatz und/ oder der Mangel an Selbstwertgefühl. Dieses Denken in der Tat umgesetzt war eine professionell angerichtete Servierplatte aus „Küchenabfällen“: aus einer anderen Perspektive gesehen kann man aus vermeintlichem „Abfall“ etwas Wertvolles und Schönes zaubern. Eine Freude an etwas zu erzeugen war bei dieser Klasse das Gebot. Dies ist gelungen, indem der Spieß kurzerhand umgedreht wurde: Wir brachten sie dazu anderer Freude zu bereiten. Damit haben sie Lob und Annerkennung geerntet.
  • Projekt 2: Ausrichten und Verkaufsorganisation eines Sommer-Schulfestes unter dem Titel „Mittsommerfest“ im Hof und in der Aula, welches sie selbst sollten, auf der Basis der erlernten Kompetenzen, die sie im ersten Projekt mitbekommen hatten.
  • Ihr Angebot: Canapes, Asiatische Nudelpfanne und passender Salat, Bunte Mixed Drinks- Workshop beim Fachlehrer
  • Zudem sollte ein sehr breitflächiges Dekor zum Thema „Träume verwirklichen“ von ihnen konzipiert und durchgeführt werden.
  • Ihr Interesse an ihren Aufgaben war geweckt, nun mussten an anderen „soft Skills“ gearbeitet werden wie: Disziplin, Nachhaltigkeit, Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen, Rücksicht, Teamwork, Ordentlichkeit, Denkvermögen im Gesamtkonzept und das Selbstbewusstsein, den anderen Schülern mit ihrem Produkt gegenüber zu treten.
  • Damit die Klasse auch die Gewissheit haben sollte, dass so viele ganz fest an sie glauben, haben die jungen Damen der Leiterrunde der kath. Jugend Kreuth mitgewirkt, um bei diesem ehrgeizigen Projekt zu unterstützen und mit „Tat“ mitzuhelfen. Da diese jungen Damen einen richtig tollen Ruf im Landkreis für ihre gastronomische Leistungen haben, sie dagegen die „Nöte“ einer Jungarbeiterin noch nie erleben mussten, schien die Begegnung für beide Beteiligten von Vorteil.
  • Sehr freudig wurde die Anwesenheit von Bürgermeisterin aus Miesbach, Frau Ingrid Pongratz und Schulleiter Josef Bichler bei der Eröffnung vom Schulfest aufgenommen. Stolz war die Klasse, dass Schüler aus anderen Klassen ihr „Werk“ kauften, aber auch bereit waren, ihr großes Mittsommer-Feuer im Gang zu halten. Das Fest endete mit dem Hineinwerfen von eigens für diese Fest entworfenen Wunschzetteln, damit der formulierte Wunsch für die berufliche Zukunft in Erfüllung geht.

 

Vernetzung des Projektes mit folgenden Organisationen: 

  • Bundesagentur für Arbeit Rosenheim, Berufsberatung
  • Kreisjugendring Miesbach sowie die angeschlossenen Jugendfreizeitstätten im Tegernseer Tal und Hausham
  • Amt für Jugend und Familie im Landratsamt Miesbach
  • Kath. Jugendstelle Miesbach des Erzbischöflichen Jugendamtes in der Erzdiözese München und Freising
  • Arbeitskreis Schule-Wirtschaft
  • Diakonisches Werk und Caritas
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